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🌿 Willkommen bei Zeit für Seele
Schön, dass du hier bist.
Ich habe Zeit für Seele ins Leben gerufen, weil ich mir selbst oft einen Ort gewünscht habe, an dem ich Inspiration finde — für den Geist, das Herz und die Seele. Einen Ort, an dem spirituelle Themen ganz natürlich neben alltäglichem Leben stehen dürfen. Ohne Druck. Ohne Dogma. Einfach echt.
Hier findest du Gedanken, die mich beschäftigen. Channelings, Astrologie, etwas über die Zeitqualität. Meine Straßenphilosophie und meine Bücher und Journale, die ich erstellt habe. Überwiegend mit Reflexionsfragen. Das mag ich nämlich, fragen. Dazu teile ich Bücher und Filme, die mich bewegt haben, und ab und zu einfach gute Nachrichten — denn es passiert so viel Schönes auf dieser Welt, das kaum jemand erzählt.
Ich stehe vor einem großen Schritt: einem Neuanfang in Griechenland. Auf dem Peloponnes, genauer gesagt. Warum Griechenland? Warum jetzt? Was zieht mich dorthin? Das erzähle ich im Blog — in einer Serie, die gerade erst beginnt und die ich mit dir teilen möchte. Schritt für Schritt, ehrlich und offen.
Wenn du magst, begleite mich. Ich freue mich über jeden, der ein Stück des Weges mitgeht.

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- Hauptkategorie: Blog
Wie ich ticke - Im Fluss des Denkens
Heute hatte ich gefühlt achtzehn Tabs offen. Website, Stripe, Pinterest, ein Artikel über den Weltraum, griechische Mietpreise, ein Buch über Geschichte, irgendwas über Politik. Josie hat mich dabei angeschaut — mit dieser Mischung aus Mitleid und überlegenem Desinteresse, die sie so perfekt beherrscht.
Chaos? Nein. Fluss.
Es gibt Menschen, die denken in Teichen. Klar, ruhig, abgegrenzt. Heute ist Montag, also Website. Dienstag: Finanzen. Mittwoch: Kreativität. Alles hat seinen Platz, alles bleibt, wo es hingehört.
Ich nicht.
Mein Denken fließt. Mal schnell, mal langsam. Manchmal gibt es eine Biegung, die ich nicht geplant hatte — und plötzlich lande ich an einem Ort, den ich ohne diese Abbiegung nie gefunden hätte. Einen Gedanken, eine Idee, eine Verbindung zwischen zwei Dingen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
Scheinbar.
Denn genau darin steckt das Geheimnis: Es gibt immer einen roten Faden. Ich sehe ihn nicht immer sofort. Aber er ist da.
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- Hauptkategorie: Straßenphilosophie

Der Mond, der sein Alter nicht verrät
Zum Internationalen Tag des Mondes, 20. Juli
Der Mond ist alt. Aber er hat sich, kurz nach seiner Entstehung, noch einmal von innen neu geordnet – und zeigt seither ein jüngeres Gesicht, als er eigentlich hat. Nur ein paar seltene Kristalle tief in seinem Gestein kennen die ältere Wahrheit noch.
Man könnte sagen: Der Mond hat sich neu aufgeschmolzen. Und fast alle fallen darauf herein.
Vielleicht kennst du das. Nach einem Bruch, einem Verlust, einem Neuanfang – man wirkt jünger, leichter, als man eigentlich ist. Nicht, weil man etwas verbirgt. Sondern weil das, was man durchgemacht hat, tatsächlich neu geordnet hat, wer man ist.
Die Oberfläche lügt nicht. Sie erzählt nur nicht alles.
Und irgendwo, tief innen, gibt es auch bei dir ein paar Zirkone. Kleine, unscheinbare Zeugen, die sich nicht neu aufschmelzen ließen. Die wissen, wie alt du wirklich bist – nicht in Jahren, sondern in dem, was du schon überstanden hast.
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- Hauptkategorie: Straßenphilosophie

Der 30. Februar
Es gibt einen Tag, den es nicht gibt. Den 30. Februar.
Kein Jahr kennt ihn. Kein Kalender druckt ihn. Und genau deshalb gehört er niemandem – außer dem, der ihn sich nimmt.
Der 30. Februar ist der Tag für Zeit für Seele. Nicht, weil er existiert. Sondern weil er sich nicht verplanen lässt.
Manchmal brauchen wir einen Tag außerhalb der Zeit. Einen Tag ohne Termine. Ohne Müssen. Ohne Erwartungen.
Einen Tag, an dem wir uns daran erinnern dürfen, dass wir mehr sind als unser Kalender.
Der 30. Februar kommt nie. Und genau deshalb darfst du ihn jederzeit feiern.
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👕 EU stoppt Kleidervernichtung
Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Modeunternehmen in der EU unverkaufte Kleidung, Schuhe und Retouren nicht mehr einfach vernichten – bisher landeten so jährlich 4 bis 9% der unverkauften Textilien im Müll, mit rund 5,6 Millionen Tonnen CO2-Belastung. Stattdessen muss gespendet, weiterverwendet oder recycelt werden, und Unternehmen müssen fünf Jahre lang dokumentieren, was mit ihren Beständen passiert. Ein Wermutstropfen bleibt: Zehn Ausnahmeregelungen erlauben weiterhin die Vernichtung, was Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe bereits kritisieren. Trotzdem: ein überfälliger Schritt gegen die Fast-Fashion-Verschwendung. Sonnenseite / EbnerStolz
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Gedankenhygiene: Vom Jammern zur Dankbarkeit
Es gibt Dinge, die klingen größer, als sie sind. "Sein Denken umprogrammieren" ist so ein Satz. Er klingt nach Labor, nach Technik, nach etwas, das nur mit viel Willenskraft oder speziellem Wissen gelingt. Dabei ist es, wenn man ehrlich ist, eher eine Übung. Eine ganz schlichte, die man Tag für Tag wiederholt – so lange, bis sie zur Gewohnheit wird.
Der Moment, in dem es anfing
Ich hatte lange mit dem Wort "Glauben" gehadert. Ich sah täglich diese zwanzig Minuten von Joyce Meyer und dachte mir: Wenn ich das könnte – einfach glauben –, hätte ich es leichter. Aber "einfach glauben" fühlte sich an wie eine Fähigkeit, die andere Menschen besitzen und ich nicht.
Der entscheidende Gedanke kam mir dann an einem Ort, an dem man ihn vielleicht nicht erwartet: in einer Klinik. Dort ging es um das Thema Umprogrammieren – nüchtern, psychologisch, ohne esoterischen Anstrich. Und mir wurde klar: Glauben ist vielleicht gar keine Eigenschaft, die man hat oder nicht hat. Glauben ist auch nur eine Sache der Übung.
Das war eine Erleichterung. Es nahm mir den Druck, etwas zu müssen, was mir angeblich fehlte. Stattdessen gab es plötzlich etwas zu tun.
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